TOUR TOTAL - Erstes Bürohaus im neuen Quartier Europacity
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Berliner Hauptbahnhof entstand die neue Deutschlandzentrale des Mineralölunternehmens TOTAL. Sie ist das erste Bürohaus im neuen Quartier Europacity. CA Immo plante und baute das Gebäude; die Fertigstellung erfolgte plangemäß im zweiten Quartal 2012. Die Architektur für das als Green Building konzipierte Gebäude stammt von Barkow Leibinger Architekten.
Der TOUR TOTAL verfügt über einen zweigeschossigen Sockel mit Kolonnaden entlang der Nordfassade und vor dem im Süden gelegenen Haupteingang. Das Hochhaus ist aus funktionalen Gründen schmal und lang konzipiert. Damit wurde eine optimale Gebäudetiefe erreicht, die die Anforderungen an moderne Büroarbeitsplätze erfüllt. Die Kommunikation wird unterstützt, die Belichtung kann von beiden Längsseiten erfolgen. Um dem Gebäude eine besondere Identität zu geben, wurde ein Gebäudeknick eingefügt.
Die Fassade ist in einem Workshopverfahren mit Vertretern des Senats, des Bezirks, externen Gutachtern, den Architekten, den Mietern und CA Immo entwickelt worden. Eine stark plastische Fassade, die sich vertikal darstellt, ist das Ergebnis der Planung. Das 17-geschossige Haus ist als ökologisch nachhaltiges Gebäude umgesetzt und eine DGNB Silber-Zertifizierung wird angestrebt. Mit dem Bau des 69 Meter hohen Hochhauses wurde im Juli 2010 begonnen, die Fertigstellung erfolgte frist- und budgetgerecht im September 2012. In fußläufiger Entfernung befinden sich das Bundeskanzleramt, die Bundespressekonferenz und der Deutsche Bundestag. Auch interessante Einkaufsmöglichkeiten bietet der Standort - alleine am Hauptbahnhof befinden sich rund 80 Geschäfte. Egal ob Vapiano im Hauptbahnhof, Sarah Wiener im Hamburger Bahnhof oder die Currywurst an der Ecke - eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Restaurants bieten Besuchern und Anwohnern eine breite Palette lukullischer Möglichkeiten an.
Durch seine Lage am Europaplatz ist der TOUR TOTAL bestens zu erreichen, egal ob mit Fahrrad, Auto, Bus S- oder Regionalbahn oder Inter- oder Eurocity. Aufgrund dieser herausragenden zentralen Lage, der besonderen Erreichbarkeit durch den Nah- und Fernverkehr sowie der sich im Umfeld des Hamburger Bahnhofs etablierende Kunstlandschaft zählt das Gebiet heute zu einem der interessantesten innerstädtische Entwicklungsräume der Bundeshauptstadt. Besondere Attraktivität erhält das Gebiet zudem durch seine städtebauliche Einbettung in attraktive Grün- und Wasserflächen.